Die Zukunft der IT ist Regional - und somit Effizent und Sicher

In Zeiten von Big Data , Industrie 4.0 und künstlicher Intelligenz (KI) sind Rechenzentren besonders gefordert. Denn um die Technologien der Zukunft sicher und effizient betreiben zu können, muss zunächst die richtige Voraussetzung geschaffen werden. Die DeRZ - Deutsche Rechenzentren GmbH mit Sitz in Siegen hat sich die Bereitstellung einer eben solchen Basis auf die Fahne geschrieben und bietet IT-Infrastrukturen sowie Managed Services an, die keine Wünsche offen lassen. Managing Partner und Vertriebsleiter der Region Deutschland West, Marco Hoffmann, weiß aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im IT-Bereich genau, was die Kunden wollen und wie sie zu ihrem Ziel gelangen.

Marco Hoffmann DerZ

Herr Hoffmann, woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse bezüglich des IT-Marktes und der Anforderungen an künftige IT-Infrastrukturen?

Marco Hoffmann: Ich bin seit sehr vielen Jahren tief im Markt verwurzelt und verfüge über ein großes Netzwerk. Dazu gehören sowohl mittelständische Betriebe als auch Vertreter aus Großkonzernen, mit denen ich mich regelmäßig austausche. Im Vertrieb führt man viele intensive Gespräche mit Kunden, Mitstreitern und Interessenten. Bei mir laufen dann alle Fäden zusammen und ich lese aus den unterschiedlichen Anforderungen, was genau benötigt wird. Und das sind definitiv hochverfügbare Rechenzentren sowie flexible Dienstleistungen, die auf das steigende Datenaufkommen der nächsten Jahre ausgelegt sind. Auf die sich ändernden Anforderungen müssen Betreiber darüber hinaus schnell und unkompliziert reagieren können. Als Planer der vertrieblichen Aktivitäten der DeRZ bin ich auf das Feedback der Entscheider angewiesen und muss dafür Sorge tragen, dass wir für jeden Anspruch die passende Lösung anbieten können. Der Bedarf variiert selbstverständlich sehr stark, da der Mittelstand andere Anforderungen hat, als ein Großkonzern. Dennoch sind die grundsätzlichen Anforderungen fast immer identisch: Leistung, Sicherheit, Verfügbarkeit, Effizienz und Flexibilität. Nur die Dimensionierung ist unterschiedlich. Und genau hier setzen wir an, damit alle Wünsche optimal bedient werden können. Zu diesem Zweck bieten sich auch Miet- und Leasingmodelle im IT-Bereich an, die in Sachen Effizienz und Sicherheit den in Eigenregie betriebenen Infrastrukturen in nichts nachstehen.

Welche Punkte sehen Sie in der zukünftigen IT-Landschaft als besonders gewichtig an?

Marco Hoffmann: Zunächst sehe ich eine zunehmende Tendenz hin zum Standort Deutschland, bzw. zu den lokalen Anbindungen. Abgesehen von rechtlichen und Sicherheitsaspekten, die bei heimischen Rechenzentrumsstandorten einen erheblichen Vorteil bieten, geht es um eine schnelle Datenübertragung, Reaktionsfähigkeit und gegebenenfalls auch manuelles Eingreifen. Für Unternehmen, die auf lokale Anbindungen setzten, wird künftig der gesamte IT-Betrieb reibungsloser vonstattengehen. Es findet eine Entwicklung statt, die von den großen Hyperscaler Cloud-Anbietern mit Sitz im Ausland wegführt und heimische Anbieter mit hervorragend ausgebauten Infrastrukturen und hybriden Cloud Modellen fokussiert, die der DSGVO verpflichtet sind. Auch Hackerangriffe, wie sie zuletzt des Öfteren beispielsweise in Krankenhäusern stattgefunden haben, werden durch solche Infrastrukturen mit höchster Sicherheitsstufe weiter eingedämmt. Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Kapazität der Rechnerleistungen. Industrie 4.0, KI oder Big Data – High Performance Computing bedarf einer extrem hohen Kapazität in der Datenverarbeitung und es muss schnell gehen. Hierfür braucht es eine perfekte infrastrukturelle Basis. Unser Anspruch ist es, die passende Lösung zu liefern. Dabei spielt neben den hohen Leistungsfaktoren die Energieeffizienz eine große Rolle. Denn auch daran führt in Richtung Zukunft kein Weg vorbei. Hohe Leistung benötigt viel Energie – moderne, effiziente Klimatisierungslösungen und ein optimales Energiemanagement sind somit selbstverständlich, wenn es um zukunftsfähige Rechenzentrumsinfrastrukturen geht.

Vielen Dank für das Gespräch!