Gut zu wissen.
Wissenslexikon.
P
PUE steht für Power Usage Effectiveness und ist eine Kennzahl anhand derer sich die Energieeffizienz im Rechenzentrum darstellen lässt. Die verbrauchte Energie wird in ein Verhältnis zur Energieaufnahme der IT-Infrastruktur gesetzt. PUE-Werte von 2,5 gelten als ineffizient und von 3,0 sogar als sehr ineffizient. Dahingehen liegt der Durchschnitt bis 2,0. Werte von 1,5 gelten als effizient und kleiner als 1,2 als sehr effizient.
Q
Alle organisatorischen Maßnahmen, die zur Verbesserung von Produkten, Prozessen oder Leistungen beitragen, gehören in der IT zum Qualitätsmanagement. Es ist die Kernaufgabe des Managements.
Das Qualitätsmanagement legt das Niveau der Qualitätssicherung fest. Dadurch sollen Produkte und Dienstleistungen ein vorgeschriebenes Qualitätsniveau erreichen.
R
Ein IT-Rack ist ein Gestell für aktive und passive Netzwerkkomponenten mit einem standardisierten Einbauraumen von 19 Zoll.
Bei der Rackkühlung findet ein Austausch der warmen und kalten Luft statt, so dass ein Kreislauf entsteht. Dadurch wird die Funktionalität und Ausfallsicherheit der Racks erhalten. Zudem wird so ein Hitzestau vermieden, da die speziellen Kühlsysteme an der Hardware installiert werden. Die Temperaturangaben werden angezeigt und bei Schwankungen ein Alarm ausgelöst.
Die Raum-in-Raum Lösung ist eine Sicherheitszelle für das IT-Equipment innerhalb eines vorhandenen Raums. Die IT wird so vor äußeren Einwirkungen geschützt.
In einem Rechenzentrum sind die Server und die dafür notwendige Infrastruktur untergebracht.
Wenn von Redundanz im Komponenten- und Systembereich die Rede ist, ist der Einsatz mehrerer Komponenten, Übertragungsstrecken oder Servern mit identischer Funktion gemeint. Diese arbeiten parallel, wobei ein Gerät aktiv die Anwendungen abarbeitet, während das andere im Stand-by läuft und im Bedarfsfall die Aufgaben des aktiven Gerätes übernimmt. Oftmals sind redundante Geräte räumlich voneinander getrennt, so dass das Risiko einer Störung minimiert wird.
Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit kann in Rechenzentren verheerende Schäden anrichten. Für optimale Bedingungen wird der Gehalt an Feuchtigkeit in der Luft auf 22 Grad gesetzt, was auch als relative Luftfeuchtigkeit bezeichnet wird.
Per Remote ist der Fernzugriff auf einzelne Rechner möglich. So können diese gewartet oder gesteuert werden ohne den Arbeitsprozess des Anwenders zu beeinträchtigen.